Push-Nachrichten für Restaurants: der direkte Draht auf den Sperrbildschirm

Stand: 27.10.2026 · WafyCard, Stuttgart

Du tippst eine Nachricht, dein Gast sieht sie auf dem Sperrbildschirm – ohne dass er eine App geöffnet hat. Push-Nachrichten sind der direkteste Kanal, den ein Restaurant, Café oder Laden haben kann. Hier steht, wie Push über die Wallet-Karte funktioniert, welche Nachrichten Besuche bringen und wie oft du senden solltest.

Warum Push ankommt – und Post und Newsletter nicht

Ein Instagram-Post wird vom Algorithmus an einen Bruchteil deiner Follower ausgespielt. Eine E-Mail landet zwischen vierzig anderen. Eine Push-Nachricht liegt auf dem Sperrbildschirm, bis der Gast sie gesehen hat. Deine Aktion landet beim Gast – nicht in einem Algorithmus.

Wie Push über die Wallet-Karte funktioniert

Die Stempelkarte deines Ladens liegt als Pass im Apple Wallet oder Google Wallet des Gastes. Dieser Pass kann Benachrichtigungen empfangen – ohne eigene App. Du schreibst im Dashboard oder in der WafyCard-App eine Nachricht, wählst die Gruppe, tippst auf Senden. Sekunden später liegt sie auf den Sperrbildschirmen.

Die Regel dahinter: Nur Gäste, die deine Karte gespeichert haben, bekommen deine Nachrichten. Niemand bekommt Werbung von Läden, die er nicht kennt – und jeder kann dich jederzeit entfernen. Das hält den Kanal wertvoll.

Welche Push-Nachrichten Besuche bringen

Erprobte Anlässe – kurz, konkret, mit Uhrzeit:

  • „Mittagstisch bis 14 Uhr: Hähnchenschenkel vom Ofen an Bratkartoffeln.“ – gesendet um 11:20 Uhr.
  • „Spontan Plätze frei – nächste Stunde 20 Prozent.“ – wenn der Laden leer ist.
  • „Code SO15: 15 Prozent auf deine Bestellung – nur heute.“ – gezielt an Stammgäste.
  • „Dein Geburtstagsgutschein wartet.“ – automatisch am Geburtstag.
  • „Wir vermissen dich – dein Kaffee geht aufs Haus.“ – an Gäste, die 60 Tage nicht da waren.

Gruppen statt Gießkanne

Nicht jede Nachricht gehört an alle. WafyCard bildet die Gruppen automatisch aus dem Besuchsverhalten:

  • Alle Karten – für Mittagstisch und Tagesaktionen.
  • Stammgäste (Gold und Platin) – für exklusive Codes und Vorab-Infos.
  • Gefährdet – seit 60 Tagen nicht da; eine kleine Geste holt sie zurück.
  • Geburtstag – heute; der Gutschein geht von selbst raus.

Automationen: Nachrichten, die von allein laufen

Willkommensgruß nach dem Speichern der Karte, Mittagstisch-Erinnerung, Treuebonus bei voller Karte – einmal eingerichtet, läuft das ohne dich. Du siehst im Dashboard, wie viele Nachrichten rausgegangen sind und was sie gebracht haben.

Wie oft senden?

Faustregel: ein- bis dreimal pro Woche, immer mit Anlass. Ein Mittagstisch-Laden darf täglich um 11 Uhr senden – das ist Service, kein Spam. Ein Café ohne Anlass sollte schweigen, bis es einen hat. Kurz halten: ein Titel, ein Satz, eine Uhrzeit.

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Häufige Fragen

Brauchen meine Gäste eine App, um Push zu bekommen?

Nein. Die Benachrichtigung kommt über die Wallet-Karte im Apple Wallet oder Google Wallet – ohne zusätzliche App.

Kommen die Nachrichten auch auf dem iPhone an?

Ja, über die Karte im Apple Wallet. Nutzt der Gast die Web-App statt des Wallets, muss sie auf dem iPhone zum Homescreen hinzugefügt sein (ab iOS 16.4).

Wie lang darf eine Push-Nachricht sein?

So kurz wie möglich: ein Titel und ein Satz. Was auf den Sperrbildschirm passt, wird gelesen – alles darüber hinaus nicht.

Was, wenn ein Gast keine Nachrichten mehr will?

Er entfernt deinen Laden aus seiner WafyCard oder löscht die Karte – ab dann bekommt er nichts mehr. Das ist gewollt: Wer bleibt, will von dir hören.

Kann mein Team Nachrichten senden?

Das Senden bleibt beim Inhaber-Zugang. Mitarbeiterzugänge im Thekenmodus stempeln und lösen ein, senden aber nichts.

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